Rubrik ‘Garten’

Frühling

22. März 2012

Endlich zieht auch hier der Frühling ein. Die ersten Knospen sind schon zu sehen. Im Garten blühen neben Krokussen, Tulpen und den ersten Narzissen nun auch die verschiedenen Stachyurus-Sorten, Chimonanthus praecox und Viburnum. Besonders eindrucksvoll zur Zeit bringt sich Corylopsis pauciflora `Buttercup` ein. Der kleine, gerade mal etwa 50cm hohe Strauch ist eine einzige gelbe Wolke, übersät mit Bienen und Hummelgeschwadern. Gestern mindestens 10 Hummeln und genau so viele Bienen gesichtet….

Kann man auch im Winter pflanzen?

22. November 2011

Eine Frage, die uns immer häufiger gestellt wird.

Da viele Pflanzen bei mildem Witterungsverlauf auch im Winter neue Wurzeln bilden, ist es sogar gut, jetzt noch zu pflanzen. Dadurch ist im Frühjahr die Wasserversorgung der Pflanze besser als bei einer Frühjahrspflanzung. Die Pflanze hat einen besseren Start und demzufolge eine bessere Wuchsleistung im ersten Jahr. Um die Wurzelbildung über Winter zu verbessern ist es ratsam, den Wurzelbereich frisch gepflanzter Pflanzen mit einer Mulchschicht aus lockerem Laub zu bedecken. So friert der Boden nicht so tief durch und die Bildung neuer Wurzeln über den Winter wird erleichtert.

Aber Vorsicht: Für diese Regel gibt es auch Ausnahmen.

Immergrüne Pflanzen sollte man früh im Herbst pflanzen, damit sie vor dem Winter noch tief genug einwurzeln. Da Immergrüne auch im Winter über das Laub bzw. die Nadeln Wasser verdunsten, haben sie einen höheren Wasserbedarf als die laubabwerfenden Gehölze. Wenn nun der Boden durchfriert und die Pflanze nicht tief genug eingewurzelt ist, kann aus dem gefrorenen Boden kein Wasser aufgenommen werden. Die Pflanze erleidet dann Trockenschäden. Dies bezeichnet der Fachmann als „Frosttrocknis“. Will man trotzdem jetzt noch Immergrüne pflanzen, so hilft auch diesen eine dicke Mulchschicht im Wurzelbereich. Um die Frosttrocknis zu verringern hilft ein Einwickeln solcher Pflanzen mit einem Vlies. Das vermindert die Sonneneinstrahlung auf das Laub und bietet der jungen Pflanze einen Windschutz. Beides hilft, Trockenschäden zu verringern.

Manchmal wird auch empfohlen, bei offenem Wetter im Winter zu gießen. Ich halte nichts davon, da die Verdunstungsrate aus dem Boden im Winter ziemlich gering ist, hat der Boden meistens eine ausreichende Feuchte, um die Pflanze zu versorgen. Zusätzliches Gießen kann dann auch zu Fäulnisbildung führen, insbesondere, wenn dann noch natürliche Niederschläge hinzukommen oder sich das Wasser in der Pflanzgrube staut.

Frostempfindliche Gehölze sollten in jedem Fall gut eingepackt werden, egal ob sie jetzt erst gepflanzt werden oder schon im Frühjahr gepflanzt wurden.

 

Kurz zusammengefasst:

Immergrüne Pflanzen pflanzt man am Besten im September bis Mitte Oktober oder im März-April.

Laubabwerfende Gehölze ab dem Laubfall im Herbst bis zum zeitigen Frühjahr.

 

Pflanzen in Containern und Töpfen kann man auch während der Vegetationsperiode pflanzen. Nur müssen wir uns im Klaren darüber sein, dass sie bis zum Anwachsen im Boden genauso gepflegt werden müssen, als ob sie noch im Topf stünden.

Was Andere vielleicht nicht verstehen können …

4. September 2009

… hier beginnen die Pflanzen zu vertrocknen.  Jeden Tag gehe ich geschockter durch den Garten und vor allem über unser Land. Seit Wochen hat es hier nicht mehr richtig geregnet. Im August waren es bisher gerade mal 1,3 l! Im Juli, dem regenreichsten Monat hier sah es eigentlich auch nicht viel besser aus . Wo man hinschaut Trockenschäden. Zur Zeit laufen die Regner fast ständig irgendwo. Das Topfquartier lässt sich so ja gut feucht halten – aber alles andere …. Der größte Teil des Gartens kann kaum beregnet werden, nur sort, wo gerade neu gepflanzt ist (z.B. am Teich) stellen wir ab und an den Regner auf oder giesen von Hand. Aber im Waldgarten, auf den Wiesen, den Straßenrändern und vor allem auf den Feldern sieht es schlimm aus. Ständig wird hier von 100% Regenwahrsacheinlichkeit gesprochen …. und was kommt von oben? Die 100% waren gestern gerade mal 2,3 mm – lachhaft.

Hier mal ein paar Bilder:

Tag der offenen Gärten

9. September 2008

Am 12.Oktober 2008 findet hier in unserer Region ein Herbsttag statt. Mehrere private Gärten zeigen an diesem Tag ein letztes Mal im Jahr ihren Garten. Sicherlich ist es interessant zu sehen, wie die verschiedenen Gärten im Herbst wirken, denn normalerweise finden offene Gartenpforten ja eher im Sommer statt.

Die Gärten sind zu einer/oder mehrere Routen zusammengefasst. Wer also Lust und Zeit hat, kann mehrere Gärten an einem Tag besuchen.

Auch wir werden uns an dem Tag beteiligen und unseren Garten und die Gärtnerei öffnen. Für Kürbisbrot und Punsch ist, wie immer zu unseren Herbsttagen, natürlich gesorgt.

Nähere Infos zu den beteiligten Gärten findet man unter Gartenwege Niedersachsen .

Die ersten Neuen – oder die alten Letzten?

24. November 2007

Ja, ich habe sie entdeckt, die ersten Blüten an der Christrose. Sind das nun die ersten Blüten des neuen Gartenjahres …. oder die letzten Blüten des alten Gartenjahres … egal – schön schauen sie auf jeden Fall aus und lassen hoffen auf einen wunderbaren neuen Frühling….

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Und gleich noch ein Bild aus Sommertagen:

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Regen und Sturm – Sturm und Regen

7. November 2007

Regen ist ja gut aber so langsam könnte es mal wieder aufhören. Selbst unsere Laufente Daffy findet das viele Wasser nicht mehr so toll. Überall stehen Pfützen, das Gelände um das neue Gewächshaus ist ein kleiner See und es sieht nicht danach aus als ob es in den nächsten Tagen trockener würde. Dabei müssten wir dringend die Folie um das Gewächshaus bekommen.

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