November


01. November 2008

Noch ist draußen angenehmes Wetter. Ich glaube, der Herbst war schon lange nicht mehr so mild und vor allem so bunt. Immer noch leuchten die rot/gelb/orangenen Blätter von vielen Bäumen. Es sieht so aus, als wollten sie heuer besonders lang am Baum bleiben. Selbst Schmetterlinge und Wespen fliegen noch munter durch die Gegend.

03. -09. November

Das Gewächshaus muss wieder eingeräumt werden und noch immer versende ich Pakete.

17.-20. November

In den nächsten Tagen soll es kalt werden und schneien. Im Eilzugtempo versuche ich wenigstens das wichtigste ins Gewächshaus zu bringen. Bisher hatte ich mir doch ziemlich Zeit gelassen, da ja noch so war. Jetzt räume ich auch noch bei strömenden Regen ein.

Martin muss derweil die vielen Saatpakete in die Platten bringen und dann vor allem die Platten so aufstellen, dass nicht wieder die Mäusescharen darüber herfallen. Aber seine Lösung ist ganz gut:

21. November

Es ist verdammt kalt geworden innerhalb der letzten Stunden. Gegen Mittag fängt es dann auch an zu schneien. Erst ganz leicht, später immer mehr. Am Abnend ist die Schneedecke dann schon geschlossen – erster Belastungstest für unser Gewächshaus.

22. November

Die Schneelast ist schwer. Einige Hecken sind wieder auseinandergebrochen. Schade, vermutlich werden wir wieder stark schneiden müssen. Auch die große Hebe hat es diesmal erwischt. Oh Mann, die war so schön. Es sieht so aus, als ob sie völlig überdehnt ist.

23. November

Bis heute hab ich es hinausgeschoben, aber nun muss ich doch in den Schnee und mit zittrigen Fingern die Bestellungen zusammensuchen. Vieles davon steht im Gewächshaus, aber einiges eben noch draußen und nun muss ich die Topfe aus dem Schnee klauben. Blöd ist, dass man unter der Schneedecke natürlich die Etiketten nicht sehen kann.

24. November

Frierend packen wir auf der Diele die Pakete – man ist das heute kalt. Überall pfeifft der Wind durch. Bin froh, dass ich wieder reinkann. Am Nachmittag scheint die Sonne und ich gehe für einige Stunden nach draußen die Quartiere aufräumen und saubermachen.

25. November 2008

Morgens bastele ich an unserem Shop. Winterzeit ist auch immer die Zeit, in der ich ein bissel was an den Internetseiten tun kann. Gegen 11.00 Uhr muss ich aber raus weiter Pflanzen einräumen. Alles ist noch mit Schnee zugedeckt und ich bin froh, dass ich mir gestern eine ganze Menge Pflanzen ins Gewächshaus gestellt habe. Die sind heute wenigstens nicht mehr gefroren.

Aber die sind auch bald abgearbeitet und so hole ich mir doch wieder welche rein. Nachmittags habe ich solche kalten, nassen Finger, dass ich entnervt nach drinnen gehe. Ich habe schon wieder ein paar Handschuhe „kleingekriegt“. Die Dinger halten einfach nichts mehr aus. Den Rest des Tages sitze ich frierend am PC und versuche den Blog neu zu gestalten.

26.November 2008

Wie man sieht ist der Blog doch recht gut geworden. Ich habe auch den ganzen Tag daran gesessen. Aber nachdem ich mich gestern überhaupt nicht mehr erwärmen konnte habe ich mir heute den Gang ins Gewächshaus mal gespart. Das Wetter soll ja morgen wieder über die Null Grad Grenze gehen.

27.November 2008

Immer wenn ich im Gewächshaus arbeite dauert es nicht lange und das kleine Rotkehlchen ist da. Bereits seit 2 Jahren kommt es jeden Winter zu mir – ich frage mich, ob es immer noch das gleiche ist oder ist es nur Zufall? Es ist unheimlich zutraulich. Naja, fallen ja auch immer kleine Tierchen an, wenn ich die Pflanzen saubermache und so ist sein Lieblingsplatz am Eingang, da wo der Behälter mit alter Erde steht, denn dort findet sich ja allerhand an Krabbelgetier.

Rotkehlchen

Rotkehlchen

Hier noch ein paar Bilder, wie es noch am Mittwoch morgen auf dem Topfquartier aussah – am Nachmittag war alles weggetaut.

Blick zur Verkaufsfläche

Blick zur Verkaufsfläche

Fast leeres Topfquartier

Fast leeres Topfquartier

Unsere Kühe fanden den Schnee auch erst einmal etwas befremdlich – vor allem die beiden Kleinen wussten gar nicht so recht, was sie davon halten sollten. Dusti pustete immer wieder in die Schneeflocken und Cathy stpfte anfangs ganz vorsichtig uns unsicher durch die Gegend.

Dusti

Dusti

Daffi

Cathy

Cathy

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